Trans* an der JGU

on

Wir arbeiten aktuell im Queerreferat intensiv an der Anerkennung der selbstgewählten Vornamen von Trans*Studis und gegen die strukturelle Diskriminierung von Trans*Personen an der Universität!

Bisher weigert sich die JGU die Namensänderung von Trans*Studis im System ohne Gerichtsbeschluss anzuerkennen. Dies führt dazu, dass Trans*Studis in Systemnachrichten, aber auch auf den Plattformen der Online-Lehre und auf Anwesenheitslisten, etc. mit ihrem Deadname adressiert werden. Dies führt, neben enormen psychischen Belastungen, auch zu Zwangs-Outings, sowohl direkt durch das System der Online-Lehre, als auch indirekt durch das unsensible Verhalten von Lehrenden, die die Thematik in der Öffentlichkeit des Kurses besprechen wollen. Die Aufführung des Deadname von Trans*Studis wird so zum Auslöser diskriminierender Verhaltensweisen, den wir als Queerreferat an unserer Universität nicht länger dulden wollen.

Da dieses Problem durch den Rückzug auf die Online-Lehre unter den Covid-19 Maßnahmen im SoSe 2020 noch deutlich schwerwiegender wurde, haben wir beschlossen eine Beratungs- und Beschwerdestelle zu „Deadnaming, Misgendering und Transphobie im Uni-Alltag“ bei uns einzurichten. Wir sammeln eure Beschwerden, beraten euch in eurem Umgang mit Diskriminierung an der JGU und helfen euch Vorfälle zu melden, falls ihr das wünscht. Wir machen eure Beschwerden gegenüber der Leitung der JGU geltend und fordern eine sofortige Lösung für dieses Problem, wie sie auch schon an zahlreichen anderen Universitäten gefunden wurde.

Meldet euch jederzeit bei uns per Mail: queer@asta.uni-mainz.de